Zivildienst
Volksbegehren

schon

25.406 Unterstützer

(Stand: 27. September 2021)

Was ist das Zivildienst-Volksbegehren?

Es soll die völlige Gleichberechtigung von Mann und Frau beim Wehr- und Zivildienst schaffen.

Warum?

Zu Beginn der Krise haben einige Frauen mit Bedauern feststellen müssen, dass sie für Österreich keinen Zivildienst leisten dürfen, weil sie das „falsche“ Geschlecht haben. Dabei hat gerade Corona gezeigt, wie wichtig Freiwilligendienste sind und wie hoch die Bereitschaft junger Frauen ist mitzuhelfen. Es ist unverständlich, warum im 21. Jahrhundert die weibliche Bevölkerung noch immer kategorisch vom größten Sozialprojekts Österreichs ausgeschlossen wird. Auch Frauen sollen solche sozialen Erfahrungen machen wie sie die außerordentlichen Zivildiener zwölf Monate lang gemacht haben (9+3 Monate). Natürlich bedeutet Gleichstellung auch mehr Pflichten übernehmen zu müssen. Deshalb soll auch der ordentliche Zivildienst für Frauen verpflichtend werden. Eine Unterscheidung aufgrund des Geschlechts ist in einer modernen Gesellschaft nicht mehr zeitgemäß.

Warum auch eine Gleichstellung beim Wehrdienst?

Der Zivildienst ist als Wehrersatzdienst konzipiert. Eine Gleichstellung beim Wehrdienst ist also verfassungsrechtlich notwendig aber auch gesellschaftspolitisch wünschenswert.

Wer hat das Volksbegehren initiiert?

Die beiden Brüder Leon Fellner und Florian Sauerteig. Fellner war während der Covid-Krise als außerordentlicher Zivildiener in einem Grazer Pflegeheim im Einsatz und Sauerteig leistete nach § 23a Wehrgesetz Aufschubpräsenzdienst in Kärnten.

Wie kann unterschrieben werden?

Auf der Website des BMI mittels Handysignatur oder bei jeder Gemeinde mit Lichtbildausweis.